Herzlichen Glückwunsch! Das europäische Kino hat Geburtstag!
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In Berlin , der Muse des Gründers der Akademie Wim Wenders , feiert die Verleihung ihren zwanzigsten Geburtstag. Die meisten Nominationen der diesjährigen Ausgabe der „europäischen Oskars“ (deren Filme qualitativ wesentlich mehr aufweisen als die amerikanische Version) gehen an Frankreich. Auch das britische wie das deutsche Kino sind stark vertreten. Die größte Chance, den Preis für den besten Film zu gewinnen hat Rumänien, während das Spanien dieses Jahr durch Abwesenheit glänzt.
Hier ein kleiner Vorgeschmack, eine Vorschau der für den Preis nominierten Filmbänder. Sicher wollen sie dann alle sehen!
„4 month, 3 weeks and 2 days“, Cristian Mungiu
Der erste dieser Filme heißt „4month, 3 weeks and 2 days“ und erzählt die rüde Geschichte von einer jungen Studentin, die eine risikohafte Abtreibung durchsteht und von dem Preis, den ihr Freund und sie dafür bezahlen müssen. Der Film, bei welchem der Rumäne Cristian Mungiu , welcher ebenfalls für die beste Regie sowie für das beste Drehbuch nominiert ist, Regie führt, sackt somit insgesamt vier Nominationen ein. Bereits bei den Filmfestspielen in Cannes hatte der Film die Goldene Palme für den besten Film gewonnen.
”The Edge of Heaven”, Fatih Akin
Das neueste Werk von Fatih Akin „Auf der anderen Seite“ ist ebenfalls nominiert. Der vielleicht europäischste Film von allen erzählt die Geschichte von dem fragilem Leben und Tod von sechs Personen auf einer Reise voller Gefühl und Emotionen zwischen Vergebung und Versöhnung, Deutschland und der Türkei. Ein wahrhaftiger Gesang für Freiheit und für die Vereinigung zweier Völker.
„Der letzte König von Schottland“, Kevin MacDonald
„Der letzte König von Schottland“ ist der dritte Film, der um den Preis konkurriert. Er handelt von dem Abenteuer eines jungen schottischen Mediziners, der – fast ohne es zu merken- der Arzt von Idi Amín , jenem unberechenbaren Diktator des Genozids, welcher viele Jahre in Uganda wütete. Eine Reise ins Herzen der Menschheit.
”La Vida en Rosa”, Olivier Dahan
Die bewegende Geschichte von Edith Piaf , und ihrem Weg, die Stimme Frankreichs zu werden, hat dem Franzosen Olivier Dahan eine Nominierung für den besten Film eingebracht, Eine Geschichte wie Piafs Stimme; sensibel und eindringlich.
”Persepolis”, Marjane Satrapi & Vincent Paronnaud
Die zweite französische Nomination hat jedoch nichts mit der Ersten gemein. Der originelle Zeichentrickfilm ”Persepolis” ist einer der Favoriten und erzählt die Geschichte einer jungen und rebellischen Iranerin, die „Iron Maiden“ hört, während sich das islamistische Regime in ihrem Land etabliert und ihre Landsleute unterdrückt. Als sie nach Europa geschickt wird, entdeckt sie, was Freiheit für sich selbst bedeutet. Dies könnte der Film sein, der sich die Auszeichnung holt und die hätte er wirklich verdient. Lassen sie sich diesen Film nicht entgehen!
”The Queen”, Stephen Frears
Die letzte Nominierung erhielt „The Queen“, die vielleicht die beste Produktion unter den Teilnehmen. Der Brite Stephen Frears reflektiert die absurde Welt der Königlichen Familie von England vor dem Tod Lady Diana .
Traduktion: Teresa Bornschlegl
Psychologie im Kino: Der Feind in meinem Kopf
Comments
toujours oui je suis daccord
tout passe tout lasse sauf...
essayez encore une fois
ya pas que ca dans la vie quand meme!!!
on ne sait pas ce que nous cache lavenir
c une facons de voir les choses masi ce n est ps la seule!!!